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Wasser: Das blaue Gold + 10 hilfreiche Tipps wie du Wasser bewusster verbrauchst

Lesezeit: 5 Minuten

Ich habe die Tage von der Weltwasserwoche in Stockholm gelesen.

Ich möchte dir meine Gedanken dazu nicht vorenthalten. Dazu möchte ich direkt etwas schreiben, da es mich beschäftigt und zugleich sehr traurig macht.

Am Ende dieses Artikels zeige ich dir außerdem, mit 10 hilfreichen Tipps, wie du deinen Wasserkonsum bewusster leben kannst.

Wasser spendet Leben

Wer macht sich Gedanken über eines unserer wichtigsten Elemente ? – das Wasser.

Wir können uns jederzeit bedienen – wir verfügen über jede Menge Wasserkapazitäten.

Wasser ist überlebenswichtig, es spendet Leben. Jedoch nicht jedem Bewohner unseres Erdballs ist es frei zugänglich – das scheinen wir oft zu vergessen.

Die Wasserressourcen unserer Erde sind absolut ungleichmäßig verteilt – der eine schwimmt im wahrsten Sinne des Wortes darin, der andere hingegen, hat kaum Möglichkeiten sich überhaupt sauberes Wasser zu beschaffen.

Süßwasser ist ein kostbares Gut

Strand-Sonnenuntergang,
97 % Wasser - aber nur ca. 2,5 % Süßwasser

Allein das Wissen, dass unsere Erde zu mehr als 97 % mit Wasser bedeckt ist, aber uns allen davon nur knapp 2,5 % Süßwasser zur Verfügung stehen, wirkt beängstigend.

Findest du nicht auch?

Unser Denken & Handeln im Hier & Jetzt bestimmt unsere Zukunft von Morgen, schlimmer noch, es nimmt direkten Einfluss auf unsere zukünftigen Generationen.

Wir müssen etwas ändern. Ein Umdenken muss stattfinden.

Wasser ist für viele Menschen ein Luxusgut.

Uns ist das nicht immer bewusst – wir können uns jederzeit und zumeist allerorts in vollen Zügen bedienen.

„Klar, wenn ich Durst habe, dann gehe ich zum Wasserhahn…

Im Sommer 2-3 Mal täglich duschen? Kein Problem…

…und der kleine oder große Pool im Garten? Mittlerweile fast Standard, zumindest für jeden, der einen Garten besitzt“.

Im Gegensatz dazu haben laut Unicef ca 2,2 Milliarden Menschen keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Wenn ich darüber nachdenke, dass täglich mehr als 800 Kinder durch verunreinigtes Wasser sterben, treibt es mir Tränen in die Augen.

„Irgendwie fühlt sich das unwirklich an, nicht wahr? “

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sauberes Frischwasser

Virtuelles Wasser

Dabei geht’s in erster Linie nicht nur um unseren privaten Wasserverbrauch – also meinen und deinen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir während des Konsumierens, Wasser verbrauchen – viel mehr als wir Zuhause aus dem Wasserhahn zapfen.

Dieses virtuelle Wasser verbrauchen wir immerzu, während wir konsumieren – egal was wir einkaufen – wir verbrauchen virtuelles Wasser.

Sobald du einen Supermarkt oder eine Boutique betrittst und konsumierst – verbrauchst du virtuelles Wasser. Für den Anbau, die Produktion und jegliche Herstellung wird virtuelles Wasser verbraucht. Wenn du dich mit deinem Wasserfußabdruck tiefergehend beschäftigen möchtest – schau doch mal auf der Seite von Wasserraub vorbei.

Für die Produktion von einer Tonne Getreide zum Beispiel, wird die tausendfache Menge Wasser benötigt.

Denk nur an die Avocados. Ein heiß diskutiertes Thema.

Für den Anbau von einem Kilo Avocado werden, sage und schreibe über 1000 Liter Wasser benötigt, aber angebaut wird die begehrte Frucht hauptsächlich in Ländern, in denen die Wasserversorgung sowieso ein heikles Thema ist. 

Im Grunde ist es nicht verwerflich, Wasser zu verbrauchen, aber wir sollten etwas bedachter mit dieser kostbaren Ressource umgehen.

Es kann sogar schädlich sein...

Ironischerweise kann es sogar schädlich sein, wenn wir zu wenig Wasser durch unsere Wasserleitung jagen.

Wasser muss regelmäßig genutzt werden, da sich ansonsten im stehenden Wasser Keime und Bakterien bilden können, die uns wiederrum krank machen können.

Verrückt…

Wasserspartipps

Zu Beginn habe ich dir verspochen, dass ich dir ein paar Tipps geben möchte, wie du deinen Wasserkonsum etwas bewusster leben kannst.

Hier nun also Wasserspartipps, die wir auch selbst so handhaben.

Tipps für den bewussten Wasserverbrauch

1. Lieber duschen, statt baden

Nichts neues, aber durchaus wichtig. Das Erkältungsbad bei Krankheit ist natürlich völlig okay. Aber denk daran, das Wasser abzudrehen, während du dich einseifst…

Da fließt sonst richtig viel ungenutzt durch.

2. Kochwasser

Lass dein Kochwasser, zum Beispiel vom Eierkochen, abkühlen.

Fülle es kalt in eine kleine Gießkanne, die du in die Küche stellst. Du kannst dann bei Bedarf deine Blumen und Pflanzen damit gießen. Deine Pflanzen freuen sich über diesen natürlichen Dünger.

3. Wasser ausstellen

Während du dir die Hände oder die Haare ordentlich einseifst, kannst du den Wasserhahn ausstellen.

4. Wasch- und Spülmaschine

Spüle nicht mit der Hand. In der Ökobilanz stehen die Wasch- und Spülmaschine besser da. Natürlich benutzt du beides nur gut befüllt und im Eco – Programm.

5. Toilettenspülung

Der Wasserstopp der Toilettenspülung ist mittlerweile fast überall vorhanden. Nachrüsten ist nicht teuer, jedoch eine sinnvolle Anschaffung.

6. Der gute alte Zahnputzbecher

Benutze doch während des Zähneputzens einen Zahnputzbecher.

Lasse das Wasser nicht laufen. Ein Zahnputzbecher sieht hübsch aus in deinem Badezimmer und dient zusätzlich dekorativen Zwecken. 😊

7. Obst & Gemüse waschen

Wasche dein Obst & Gemüse nicht unter fließendem Wasser.

Benutze eine separate Schüssel dafür. Auch dieses Wasser kannst du im Anschluss zum Gießen deiner Blumen verwenden.

8. Durchflussbegrenzer

Ein Durchflussbegrenzer mischt dem Wasser Luft bei. Bis zu 50 % lassen sich hier sparen. Du merkst keinen Unterschied, versprochen! Das Wasser fühlt sich sogar weicher an.

9. Regenwasser

Im Garten kannst du das wertvolle Regenwasser sammeln.

Vieleicht stehen dir Regentonnen oder Wassercontainer zur Verfügung? In heißen Sommern buchstäblich Gold wert!

10. Nur kleine Mengen erhitzen

Wenn du den Wasserkocher benutzt oder Wasser zum Kochen benötigst, erhitze doch immer nur die Menge, die du auch wirklich benötigst.

Solltest du dich verschätzen (das kommt auch bei mir öfter vor) wandert der Rest wieder in deine –  schon oben gern erwähnte Gießkanne. 😊

Du sparst nicht nur Wasser, sondern auch Energie.

Fazit:

Wasser zu verbrauchen ist nicht verwerflich. Aber Wasser mit Bedacht zu verwenden, sollte etwas selbstverständlicher werden.

Gerade in Zeiten des Klimawandels müssen wir, bewusster denn je, unseren Wasserkonsum überdenken.

Uns stehen Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung unseren Wasserkonsum nicht vorsätzlich explodieren zu lassen.

Wir sollten immer im Hinterkopf behalten, dass Wasser ein Privileg ist und das es sich um eine ungleichmäßig verteilte Ressource handelt.

Was meinst du? Gibt es noch etwas, dass ich vergessen habe? Auch ich bin für Tipps jederzeit zu haben…

Bis bald…

Deine Stefanie 🙂 

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