Klimawandel

Klimawandel 🌍 nur mal kurz die Welt retten?

Lesezeit: 10 Minuten

Klimawandel 🌍

Wir alle können etwas gegen den Klimawandel tun – du und ich – gemeinsam…

Laut Greenpeace werden wir ihn nicht aufhalten können, aber wenn wir die Notbremse ziehen – und zwar schnell – können wir die richtig schlimmen Folgen des Klimawandels vielleicht noch verhindern…

Die weltweiten Treibhausgas-Emmissionen müssen radikal reduziert werden…

Wir sind die Hauptverursacher des Klimawandels und können nur gemeinsam etwas ändern…

Vorab:  Das Allerletzte was ich möchte ich missionieren – das Recht habe ich nicht – es steht mir einfach nicht zu…

Ich möchte hier und heute aber trotzdem frei meine Meinung zu diesem Thema äußern und mich erklären, warum ich lebe wie ich 💚 lebe…

Nur mal KURZ die Welt retten?

Du hast nicht ganz unrecht, wenn du denkst, dass deine Taten verpuffen. 

Sie verpuffen, wenn niemand anders mitmacht.  Verpuffen, wenn nur du alleine etwas änderst…

All´ die anderen, die einfach die Augen verschließen und wie gewohnt weitermachen…

Sich in ihrem kleinen Paradies einigeln und auf lieb gewonnenes nicht verzichten möchten. 

Aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit – oder weil das Neue so Neu ist…

Nur der eine Strohhalm, die eine Tüte…

…auf die du alleine verzichtest, kann die Welt nicht retten, aber es werden täglich mehr, die ihre Augen öffnen und hinschauen… 

“Es ist doch nur ein Strohhalm”  – diesen Satz sagen täglich 8 Milliarden Menschen und schon summiert sich der unnötige Plastikkonsum ins Unermessliche…

Klimawandel

Pioniere braucht die Welt

Bitte bedenke, dass es Pioniere braucht, das war schon immer so, in allen Bereichen. 

Pioniere – wie du und ich – die den Weg vorangehen und zeigen, dass es auch anders geht…

Wenn du es den anderen immer wieder und wieder vorlebst, ihnen zeigst, dass es auch anders funktioniert, nachhaltiger und klimafreundlicher zu leben, schaffst du bei deinen Mitmenschen das Bewusstsein – nach und nach…

Angebot & Nachfrage

Unser Konsum kann vieles bewirken, wir haben eine Macht, derer wir uns nicht immer bewusst sind.

Wir treffen täglich die Entscheidung für oder gegen nachhaltigen Konsum.

Unser Markt funktioniert frei nach dem Motto: Angebot und Nachfrage…

Die Hersteller merken schnell, wenn ihre Waren nicht den geplanten Absatz bringen und  ändern fix ihre Strategie..

Weißt du noch? Die “Zuckerfrei Welle” kam ins Rollen und schwuppdiwupp gab es überall zuckerfrei Produkte oder Austauschstoffe, die dir das Leben und den Genuss vereinfachen sollen…

Es tut sich etwas…

Und es ändert sich ja auch etwas – langsam aber stetig…

Die wachsende Zielgruppe an Ökos und Menschen, die ein nachhaltigeres Leben anstreben – wächst und gedeiht…

* das Wort Öko wird von vielen sehr Negativ aufgenommen, aber ich liebe es  – ich liebe es ein Öko zu sein

Mittlerweile gibt es in der Textilbranche immer mehr Öko Label, die nachhaltig und ethisch produzieren.

Es wird endlich über den Tellerrand geschaut. 

Klimawandel

Ethischer Konsum

Mehr und mehr Menschen entwickeln das Bewusstsein und überdenken ihre Einkäufe…

Hinter jeder “Ware”  für die du dich entscheidest, verbirgt sich eine Geschichte über ihre Entstehung. 

Wer hat deine Jeans unter welchen Bedingungen genäht? 

Von wem wurde dein Kaffee gepflückt und welchen Pestiziden wurde er ausgesetzt?

Grüne Label sind gefragt – gefragter denn je – ökologische Label, die sich über die Rohstoffgewinnung und die Arbeitsbedingungen der Menschen Gedanken machen.

Klimawandel

Mitmachen

Wir haben eine Verantwortung, nicht nur für uns – wir möchten unsere Heimat – die Erde an zukünftige Generationen gesund und sauber weitergeben, oder etwa nicht?

Wir müssen uns vor Augen halten, dass unsere Zeit begrenzt ist, aber die vielen Generationen, die noch kommen werden, dürfen nicht den Schaden davontragen…

Mitmachen ist nicht schwer und du kannst es auch, denn schon Kleinigkeiten summieren sich. Der erste Schritt ist der schwerste, das Umdenken und Alternativen suchen, aber es gibt tolle Möglichkeiten einfach loszulegen und du wirst nicht das Gefühl haben, dass du etwas vermissen musst, glaube mir bitte. 

Nur mal schnell die Welt retten

Klimawandel

Plastik überlebt uns alle – dich und mich…

Wenn alles gut läuft und du 90 Jahre alt wirst, hat das Plastik noch fünfmal so lange vor sich…

Sein wir mal ehrlich, wir plastifizieren unseren Planeten. Mit dem Wissen, dass eine Plastikflasche  in etwa 450 Jahre braucht, ehe sie zu Mikroplastik zerfällt und die Partikel in dieser Zeit noch nicht mal ökologisch abgebaut wurden, mag ich nicht leben.  

Mikroplastik befindet sich mittlerweile überall – und ich meine überall, wenn ich das schreibe…

Über die Nahrung nehmen wir es ungewollt auf…

Über 100 Millionen Tonnen Plastikabfall schwimmen bereits in den Ozeanen.

Der Gedanke, dass 2050 mehr Plastik als Fische in unseren Weltmeeren schwimmen werden, macht mich unendlich traurig. 

Heute gräbt die Archäologie versteinerte Tonkrüge aus – was wird sie in einigen Jahrzehnten ausgraben? 

Riskiere mal ein paar Gedanken voraus in unsere Zukunft?  

Wie haben wir es nur so weit kommen lassen können? 

Wieso hat es all´ die Jahre gebraucht ein Umdenken überhaupt zuzulassen? 

Seit Jahren wird über den Klimawandel diskutiert, das Thema ist nicht neu und trotzdem geht es nur schleppend vorwärts…

Die Alarmglocken läuten schon lange  – zu lange…

Nicht nur dein und mein Zutun ist nötig, nein hier ist auch die Politik gefragt…

Wir müssen immer mehr Bewusstsein schaffen und Druck auf die Politik ausüben. 

Es muss Regeln geben und Gesetzesänderungen, aber bitte nicht totdiskutieren bis 2030. 

Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass Diskussionen alleine überhaupt nichts bewirken – Handeln ist gefragt. 

Ist es nicht schon zu spät?

Nein ist es nicht…

Es ist nie zu spät richtige Entscheidungen zu treffen.

Jetzt erst recht – es MUSS sich etwas ändern und ja es lohnt sich  – mehr denn je. 

Schließlich geht es nicht um irgendwas, es geht um unsere Heimat,  die Erde, unser aller Zuhause…

Klimawandel

Müll sammeln

Ich sammel Müll. 

Ja, regelmäßig und stell dir vor, es bereitet mir unendlich viel tiefgehende Freude…

  • Das bringt doch nichts – warum machst du das? 
  • Denkst du, damit rettest du die Welt? 
  • Wenn die anderen sich nicht ändern, muss ich es auch nicht…

Dieses Denken macht mich wütend und traurig, aber zugleich spornt es mich an. Wenn wir alle so denken würden, dann wird sich tatsächlich nichts ändern – und es bleibt alles beim Alten – oder Worst Case, noch viel schlimmer werden…bis zum großen Knall…

Dann plastifizieren wir unsere Erde halt weiter…😲  Bald umgibt uns mehr Plastik, als Menschen die Erde bewohnen…

Ich alleine? Nein, ich bin nicht alleine – Ich weiß, dass ich nicht alleine bin…  

…und du bist es auch nicht…. 

Wir werden immer mehr und gemeinsam machen wir Fortschritte und Erreichen Veränderung…

Es würde mich unendlich freuen, wenn die Blicke aufhören würden. Abfällige Blicke, die ich erhasche, wenn ich mich mit Müllzange und Handschuhen bewaffnet auf Müll-Sammel-Tour begebe…

Warum diese Blicke? Ich verhalte mich nicht unnatürlich, nein ganz im Gegenteil, es ist das Natürlichste der Welt Dreck und Unrat aus der Natur zu fischen…

Die Natur hat das Recht sauber zu sein – sie war schließlich vor uns da…

Es sollte das Normalste der Welt sein, dass wir den Müll, der durch uns entstanden ist auch wieder ordnungsgemäß entsorgen…

Ressourcen

Unser Konsum hat auch eine Kehrseite…

  • dies neu…
  • das neu…
  • jenes neu… 

Keine Frage, shoppen kann Spaß machen, aber brauchen wir das wirklich? 

Haben wir nicht bereits die Schränke und die Keller voll? 

Unsere Müllberge wachsen ins Unermessliche und wir entledigen uns zu schnell noch guter  Dinge und tauschen sie zu schnell aus…

Repariert wird immer weniger, denn der Weg zum nächsten  Elektronikfachmarkt ist nicht weit oder wir gehen gleich in die schöne neue virtuelle Welt und bestellen per o% Finanzierung…

Angebotene Zahlpausen  und Rabattaktionen versüßen uns die Entscheidung und lassen uns oft unüberlegt handeln…

Ressourcen und Rohstoffe werden buchstäblich verballert und wir wundern uns, dass bereits Mitte des Jahres unsere Rohstoff & Ressourcenbank über ein Minus klagt…

Nein, wir haben nicht 1,75 😮 Erden und wir haben anscheinend vergessen, worum es wirklich geht. 

Es geht um Leben und Überleben, nicht darum ins Unermessliche zu konsumieren…

Nimm dir was du brauchst, alles was du zu viel hast gebe denen,  die nichts haben…

Teilen kann sehr befriedigend sein…

Wir können nicht mehr benutzen als wir letztendlich auch brauchen…

Du kannst essen bis du satt bist und kaufen, was du benötigst – aber der Rest verstaubt in den Schränken – ungenutzt…

Klimawandel

Kleinigkeiten beim Einkauf

Wenn ich meine Einkäufe tätige, sehe ich immer wieder Menschen, die einen Stoffbeutel dabei haben, jedoch wird dieser nicht genutzt, um das Obst und Gemüse darin zu befördern, nein er wird genutzt, um das Portemonnaie und die Autoschlüssel zu transportieren. 

Ja, es ist nur eine Tüte, aber genau das denkt irgendwie jeder…

Beim Bäcker auf die Bäckertüte zu verzichten ist keine große Sache. 

Die Brötchen und das Brot können ohne Weiteres unverpackt, im Jute- oder Stoffbeutel, transportiert werden..

Spätestens Zuhause wird es doch eh ausgepackt und in den Brotkasten gelegt. Du benötigst  keine 5 Minuten Verpackung…

Jeden Tag ein Obstbeutel =  7 in der Woche macht summa summarum 365 im Jahr…

Und diese Zahlen mal  Einwohner in Deutschland?

Und Weltweit?

Du siehst – es macht einen Unterschied und es spart Müll und Plastik.

Besonders erfrischend finde ich diejenigen, die Obst- und Gemüsebeutelchen mittlerweile nutzen, um ihre Einkäufe nach Hause zu transportieren. 

Stimmt, Tüten gibts ja nicht mehr und die anderen kosten Geld… Diese fiesen kleinen Beutel in der Obst- und Gemüseabteilung gibt es noch – und zwar umsonst…

Oder, ganz schick, ein Brötchen in die eine Tüte, zwei Croissants in die andere und ein Käsebrötchen wieder in einem neuen Tütchen… 

Die Brötchen würden sich bestimmt geschmacklich 🙄 verändern, wenn sie sich berühren…

Unverständnis pur meinerseits, aber ich sage nichts, ich denke mir meinen Teil… 

Am liebsten würde ich all dieses doofen Beutelchen einfach weghexen – aber leider geht das nicht…

Fleischkonsum

Wir essen zu viel Fleisch..

Vor allem essen wir zu viel “billiges” Fleisch…

Tierische Lebensmittel, wie Fleisch, Käse und Butter sind in der Herstellung und Produktion energieaufwendig. Laut WWF sind 70% der direkten Treibhausgasemissionen auf unsere Ernährung und auf tierische Produkte zurückzuführen. Unser hoher Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima.

Wir können unseren ökologischen Fußabdruck, mit ein paar grundlegenden Änderungen in unserer Ernährung, stark beeinflussen. Einmal in der Woche auf Fleisch zu verzichten ist keine große Sache – und würde den pro Kopf Verbrauch an CO2 drastisch senken.

Unsere ständige Überproduktion macht auch beim Fleischkonsum nicht Halt. Zu viel wird für die Tonne produziert und einfach entsorgt… 

Darüber sollten wir uns lieber gestern – statt Morgen, Gedanken machen und  schnellstmöglich etwas ändern. Lebensmittel sind kostbar – täglich wird überproduziert und zu viel Gutes wird weggeworfen und somit wertvolle Ressourcen verschwendet…

Die Fülle und der Reichtum an Nahrungsmitteln wird zu wenig wertgeschätzt. Wir sollten dankbarer sein, für all´ die Dinge, die uns täglich zur Verfügung stehen. 

Es zu schätzen wissen, dass wir die freie und große Auswahl haben und nicht zu schnell und unbedacht unseren Gelüsten folgen, sondern wieder erlernen auch Reste zu verwerten…

Fazit:

Wenn du diesen Text bis zum Ende gelesen hast, dann möchte ich dir danken. Ich möchte Danke sagen, dass du dir die Zeit genommen hast…

Und ich möchte am Ende wirklich noch einmal betonen, dass es mir nicht ums Missionieren geht. 

Das Recht gestehe ich mir nicht ein – und ich bin ganz ehrlich, ich bin auch jahrelang mit verschlossenen Augen durch die Weltgeschichte geirrt…

Aber irgendwann bin ich aufgewacht und das war der wichtige Schritt…

Hier und heute habe ich mich schlichtweg einfach verbal ausgelassen – das muss auch mal sein…

Weißt du, kritischer Konsum ist lernbar… 

Bei deiner nächsten größeren Ausgabe mach dir bitte im Vorfeld Gedanken, ob du es benötigst oder ob du deinem Gefühl von Gier oder Einkaufslust folgst…

Es gibt immer wichtige Dinge, die wir benötigen, aber diese Dinge meine ich nicht. Ich rede hier von Überkonsum und Kaufrausch ala Black Friday und Co…

Mach dir bitte Gedanken, ehe du etwas kaufst… Du kannst dich jedes Mal frei entscheiden – für nachhaltigen Konsum oder gegen ihn…

Denke an die Menschen, die dafür gesorgt haben, dass dieses Lebensmittel, Elektrogerät oder dieses tolle Kleidungsstück für dich zum Erwerb zur Verfügung steht… 

Mit dem Bewusstsein, dass wir selbstbestimmt über unsere Einkäufe entscheiden, lebt es sich bedeutend leichter…

Wir haben Handlungsfreiheit, niemand schreibt uns vor was wir wann in welcher Menge kaufen –  denke an das Angebot und die Nachfrage..

Wenn du dich fragst, warum du nachhaltiger Leben solltest, schau mal  in diesen Artikel rein… Du findest Tipps für die Küche hier und für weniger Plastik im Badezimmer da

Glaube mir:  Du schaffst alles – was du schaffen möchtest… Mach mit – geh ein Stück deines Weges mit mir oder all den anderen grünen Pionieren…

Trau dich den ersten Schritt zu gehen – nutze deine Möglichkeiten, auch wenn sie nur klein sind… Jeder noch so kleine Schritt ist wichtig.

Überfordere dich nicht und versuche nicht alles auf einmal zu ändern. Nach und nach & immer ein klein wenig –  ist besser, als diesen Schritt überhaupt nicht zu wagen.

Du hast nichts zu verlieren – du kannst nur dazugewinnen…

Lass uns Vorbilder sein, für die kleinen und ihnen die richtigen Mittel und Wege an die Hand geben. Sie schauen zu uns auf – unsere Kinder – und machen es uns nach…

Carpe diem  💚 

Ich bin gespannt auf deine Sichtweise. Wie denkst du wird es weitergehen? Was muss sich deiner Meinung nach ändern?

Bis bald

Deine Stefanie 🙂 

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